Unterwegs in Düsterburg Wikia
Spoiler-Alarm! Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt fasst wesentliche Handlungselemente des Spiels zusammen und könnte euch damit wichtige Teile der Handlung vorwegnehmen. Möglicherweise sind nicht alle Spoiler zuverlässig verdeckt. Falls ihr nur eine Lösung für einen bestimmten Spielinhalt sucht klickt hier.
Kapitel 1
Kapitel 1

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Kapitel 1: Die Ostmarken ist das erste Kapitel von Unterwegs in Düsterburg.

Handlung

[Die Inhaltangabe ist für eine schnelle Übersicht kurz und stark vereinfacht gehalten. Auf alternative Handlungsstränge und Nebenquests wird an dieser Stelle nicht vollständig eingegangen. Bevorzugt werden die Handlungsabläufe beschrieben, welche den größtmöglichen Teil der Haupthandlung abdecken. Für eine lange Version mit allen Handlungssträngen empfiehlt sich das Lesen der Komplettlösung]

Grandy tritt aus dem Nebel

Grandy tritt aus dem Nebel

Grandy tritt aus einer dichten Nebelbank mitten in eine Waldlichtung ohne Erinnerungen an seine Vergangenheit. Er erinnert sich nur an seinen Namen. Direkt vor dem Nebel entdeckt er auch einen Hund, den er als seinen Hund Julie erkennt und sie mitnimmt. Im Westen der Ostmarken wird er von einem mächtigen Wächter, Harkon Lukasz, daran gehindert, weiter Richtung Westen zu gehen. Als Grandy sich weiter umsieht findet eine Hütte, in ein älterer Mann lebt. Er stellt sich freundlich als Dankwart Dengelbrack vor. Als Grandy ihn fragt, wie es dazu kam, dass er allein in dieser Hütte lebte beginnt Dankwart zu erzählen:

Dankwarts Labor beim Versuch Jannis Brauer wiederzubeleben

Dankwarts Labor beim Versuch Jannis Brauer wiederzubeleben

Als er noch Herzog war, besaß Dankwart ein Labor auf Schloss Falkenburg. Dort unternahm er Experimente das menschliche Leben zu verlängern. Doch seine Experimente scheiterten.

Dankwart trifft auf Wahnfried

Dankwart trifft auf Wahnfried

Seine Forschungen zogen die Aufmerksamkeit eines mysteriösen Mannes namens Wahnfried auf sich, welcher ihn eines Abends um eine Audienz ersuchte. Dankwart durchschaute den Mann jedoch sogleich als einen Vampir mit bösen Absichten, und vertrieb ihn mit dem heiligen Familienamulett der Familie Dengelbrack, einem geweihten Artefakt, aus seinem Schloss. Doch Wahnfried entführte bei seiner Flucht Dankwarts Frau Doria und nutzte sie als Köder um Dankwart in die weit entfernte Eisöde zu locken. Dort trieb Wahnfried Dankwart am Rande einer Schlucht in die Enge. Einer seiner Schergen stieß ihm dabei das heilige Familienamulett aus der Hand, welches daraufhin in den tiefen Abgrund fiel. Dankwart war fortan wehrlos gegen ihn und seine Schergen. Diese rissen daraufhin die Gewalt über das Herzogtum Falkenburg an sich. Dankwart war seinem Schicksal in der Eisöde hilflos ausgeliefert und er sah seine Gemahlin nie wieder. Daraufhin baute er sein Exil in Armut und Abgeschiedenheit in den Ostmarken auf. Der einzige Getreue der ihm blieb, Harkon Lukasz, bewacht die Falkenschlucht, den Durchgang zum Herzogtum.

Grandy erreicht die Eisöde

Grandy erreicht die Eisöde

Zurück in der Gegenwart ist Grandy berührt von dieser Geschichte. Dankwart erzählt ihm noch von einer Person namens Libra, die ihn ebenfalls besuchte und sich genau wie Grandy nicht an ihre Vergangenheit erinnern kann. Sie machte sich allein auf um das Amulett zu finden. Grandy lässt der Name Libra nicht mehr los. Er macht sich auf in die Eisöde, in der das Amulett laut Dankwarts Erzählung noch irgendwo zu finden sein soll.

Grandy trifft auf Libra

Grandy trifft auf Libra

Grandy steigt hinab in die Schlucht, an welcher Dankwarts Regentschaft ihr Ende fand. Dort findet er den Eingang zu einer zunächst scheinbar verlassenen Zwergenmine. In dieser findet er Libra. Grandy und Libra fühlen eine schicksalhafte Verbindung zueinander und tun sich zusammen. Libra ist im Inbegriff gegen einen Drachen zu kämpfen, denn dieser hat das Dankwarts heiliges Familienamulett in seinem Hort an Schätzen zu seinem Eigentum erklärt und will es nicht herausgeben. Gemeinsam bezwingen Grandy und Libra den Drachen im Kampf.

Harkon gewährt den Helden Durchgang

Harkon gewährt den Helden Durchlass

Daraufhin bergen sie das Familienamulett und bringen es zurück zu Dankwart. Überglücklich fasst dieser neue Kraft und schließt sich der Heldengruppe an, um gemeinsam mit Grandy und Libra gegen Wahnfried und seine Schreckensherrschaft über das Herzogtum anzutreten und seinen rechtmäßigen Thron zurückzuerobern. Dankwart weist Harkon Lukasz an ihnen Durchlass zu gewähren und die Helden begeben sich Richtung Düsterburg.

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Orte

NPCs

In den Ostmarken:

In der Eisöde:

Kampf-Gegner

In den Ostmarken:

In der Eisöde:

Trivia

  • Im Intro des Spiels spielt das Thema von Tim Burton's Batman-Verfilmung (1989).
  • Fredegar Longfing: Longfing ist eine Abkürzung von „Long Finger“. Auf der einen Seite bedeutet es korrekt übersetzt Mittelfinger, auf der anderen Seite wird im Deutschen ein Dieb auch als Langfinger bezeichnet.
  • Der Begriff „Weißes Fieber“ ist möglicherweise eine Anspielung auf eine historische Bezeichnung für Tuberkulose, die „weiße Pest“. Während des 18. und 19. Jahrhunderts wurde Tuberkulose von abergläubischen Menschen manchmal vampirischen Aktivitäten zugeschrieben, da die Opfer blass wurden und auszehrten
  • Harkon Lukasz Name ist eine Anspielung auf den Charakter Harkon Lukas aus „Vergessenen Reiche“, eine fiktive Kampagnenwelt für das Rollenspiel Dungeons & Dragons.
  • Dankwarts Versuche das menschliche Leben zu verlängern sind eine Anspielung auf die Experimente von Victor Frankenstein aus dem Roman „Frankenstein“ von Mary Shelley, insbesondere die Wiedererweckung von Toten mithilfe von Blitzen.
  • Als Grandy vor dem Verlassen von Bernhelms Haus noch eine Frage stellt, dreht er sich vorher noch einmal um und sagt "Ach, Bernhelm... eine Frage noch...". Dies ist wahrscheinlich eine Anspielung an die Detektiv-Fernsehserie Columbo, in welcher sich der Detektiv Columbo in einem Konfrontationsgespräch vor dem Verlassen eines Befragten seine Frage ebenfalls auf die selbe Art einleitet.
  • Die Handlung, dass der untote Drache in einer verlassenen Zwergenmine mit seinen Schätzen haust, ist eine starke Anspielung auf das Buch „Der Hobbit“ von J. R. R. Tolkien, in welchem ebenfalls eine ehemalige Zwergensiedlung im Inneren eines Berges vom Drachen Smaug bewohnt wird.

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