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Düsterburg
Char-wahnfried

Geschlecht

Männlich

Wahnfried von Düsterbrocken ist ein Vampir und der zentrale Gegenspieler in der Handlung des Spiels, den es letztendlich zu besiegen gilt. Er ist ein von Machtgier besessenes Geschöpf der Dunkelheit, welches die Existenz von Grandy und Libra in der Zeit auslöschte, ihr Kind als Opfergabe für den dunklen Gott entführte und Dankwart Dengelbrack das Herzogtum Falkenburg gewaltsam entriss, welches er daraufhin auf den Namen Düsterburg taufte.

Geschichte und Persönlichkeit

Wahnfried weiss um die Prophezeiung der Wiederkehr von Malthur, dem Sohn des dunklen Gottes. Wie die meisten Anhänger des dunklen Gottes ist es Wahnfrieds größtes Verlangen mit dem dunklen Gott persönlich zu paktieren und so zu einem mächtigeren Wesen aufzusteigen. Nur wenige Jahrzehnte soll es noch dauern, bis die Prophezeiung wahr wird. Damit Wahnfried um die Gunst des dunklen Gottes werben kann, schmiedet er Pläne: Um seinen Machteinfluss auszudehnen will er das Herzogtum Falkenburg einnehmen. Um Malthur persönlich zu schmeicheln möchte er ihm außerdem Lydia zum Geschenk machen, Malthurs frühere Gemahlin, deren Seele seit Jahrhunderten auf Mark Rabenstein in dunklen Ritualen aufrechterhalten wird. Um seine Pläne wahr zu machen besucht Wahnfried eines Nachts Dankwart als vermeintlicher Kollege der Wissenschaft auf Schloss Falkenburg. Dankwart durchschaut ihn jedoch recht bald als Vampir und greift ihn an. Um Dankwart dafür zu strafen entführt Wahnfried daraufhin Doria Dengelbrack, Dankwarts Frau. Wahnfrieds Spuren locken Dankwart in die weit im Süden gelegene Eisöde. Wahnfrieds Plan geht auf, denn an einem Hang verliert Dankwart bei einer erneuten Konfrontation mit dem Vampir sein heiliges Familienamulett. Ohne das Amulett besitzt Dankwart keinen wirksamen Schutz gegen dunkle Magie. Ohne seine Gattin und das heilige Familienamulett ist er handlungsunfähig. Wahnfried überlässt Dankwart dort fernab von seinem Herzogtum seinem Schicksal.

Zurück in Falkenburg funktioniert Wahnfried Dankwarts Gerätschaften zur Erhaltung des Ewigen Lebens um. Wahnfried kreiert unter anderem eine Zeitmaschine und einen Zeitmanipulator, mit der er die Himmelskonstellation zu einer Sonnenfinsternis einfriert. Fortan herrscht immerwährende Nacht, die es seinen dunklen Gefolgsleuten ermöglicht, Falkenburg einzunehmen. Wahnfried tauft Falkenburg nun auf den Namen Düsterburg.

Doch im ehemaligen Falkenburg regt sich eine Widerstandsgruppe, vornan geführt von Grandy. Um sich diesem zu entledigen beschließt Wahnfried Grandys Existenz auzulöschen: Er reist mithilfe der Zeitmaschine in die Vergangenheit und tilgt Grandy's und Libras Leben aus der Geschichte. Dabei reißt er auch deren Kind an sich. Obwohl Wahnfried das Leben von Grandy und Libra ausgelöscht hat, funktioniert das scheinbar nur bedingt, denn Grandy und Libra tauchen aus einer mysteriösen Nebelbank in den Ostmarken wenige Jahrzehnte später wieder auf. Die Existenz von Grandy und Libra scheint unvermeidbar, denn ihr Fehlen ist ein unvereinbarer Bruch mit dem Schicksal. Sie existieren trotz Wahnfrieds Eingriff in die Zeit als paradoxe Wesen, an die sich die Welt nicht (oder nur teilweise) zu erinnern scheint.

Am Tag der von Wahnfried lange herbeigesehnten Prophezeiung lädt Wahnfried unter vielen Anhängern Malthur zu einer Feier auf Schloss Düsterburg. Während den Vorbereitungen für die Feier schleichen sich die Helden in Dankwarts ehemaliges Labor und entdecken den Zeitenwandler, mit dem sie versuchen alles Geschehene rückgängig zu machen. Wahnfrieds Gefolgsleute entdecken die Helden jedoch und Wahnfried unterbindet diesen Versuch. Er beschließt die Helden als zusätzliches Geschenk Malthur zu präsentieren.

Während der Feier schmeichelt Wahnfried Malthur und unterbreitet ihm Lydia*, doch Malthurs Sinneswandel zum Guten lässt diesen unbeeindruckt und tötet Lydia (vermutlich endgültig). Malthur versucht auch Wahnfried zu töten, doch Malthur tappt in eine von Wahnfrieds Fallen. Die Helden folgen dem Vampir in den Uhrturm.

Die Helden wollen sich Wahnfried stellen, doch er benutzt Dankwarts Frau Doria als Schutzschild, welche er zu einem willenlosen Vampir gemacht hat. Im Kampf gegen Doria repariert Dankwart die Maschine, welche die Zeit anhält. Doria ist besiegt und die Sonnenfinsternis verschwindet. Das wiederkehrende Sonnenlicht scheucht Wahnfried nach Königsberg. Noch immer hat er die Tochter der Helden.

Nachdem ihm Malthur nicht zur Macht verholfen hat, verhofft er sich nun über einen direkten Pakt mit dem dunklen Gott eine Machtposition in dessem neuen Reich zu erlangen. Dafür muss er allerdings nach einer alten Prophezeiung ein Kind opfern, das unter einem dunklen Stern geboren wurde, welches dem dunklen Gott als Gefäß für das Diesseits dient. Dafür entführte er die Tochter von Grandy und Libra bevor er deren Existenz auslöschte, denn das Fehlen von Grandys und Libras Existenz bedeutet eigentlich, dass es deren Tochter nie gegeben hätte.

In Königsberg versteckt er sich daraufhin, um das Kind an jenem Tag der Prophezeiung zu opfern. In Königsberg versteckt er mehrere Särge in denen er Zuflucht findet. Die Helden zerstören diese. Er zerstört die Kirche von Königsberg. Dort plant er nun die Prophezeiung mit dem Kind durchzuführen. Doch die Helden dringen zuvor in die Kirche ein. Grandy und Libra erkämpfen sich ihr Kind zurück. Wahnfried stürzt im Kampf auf den Pfeiler eines abgerissenen (geweihten) Kreuzes und ist vernichtet. Durch den Tod von Wahnfried wird jedoch Wahnfried selbst zum Gefäß für den dunklen Gott und verschmilzt mit diesem im allerletzten Kampf der Handlung.

Die Helden vernichten die monströse Erscheinung in einem heftigen Kampf, woraufhin Wahnfrieds Existenz endgültig besiegelt ist.



  • Im Spiel von der Spielweise abhängig

Trivia

  • Ob Wahnfried sich im Showdown des Spiels aus Rachegedanken absichtlich in den Pfeiler stürzt wird nicht geklärt, ist aber durchaus möglich. Es könnte auch Zufall gewesen sein.
  • Da Wahnfried ein Vampir ist, muss er selbst einmal ein Mensch gewesen sein. Da er noch logisch denken kann, hat er sich wahrscheinlich freiwillig zu einem Vampir machen lassen. Demnach hatte er sicher vor seinem Vampir-Dasein vor dem dunklen Gott zu dienen.
  • Der Name "Wahnfried" ist höchstwahrscheinlich vom "Haus Wahnfried" des Musikkomponisten Richard Wagner entnommen, Wagners ehemaliges Wohnhaus. Die Bedeutung des Namens ergibt sich demzufolge nach folgendem Satz "Hier wo mein Wähnen Frieden fand - Wahnfried - sei dieses Haus von mir benannt." Der Name spielt also auf die Besänftigung von irrtümlichen Annahmen an. In Bezug zum Spiel könnte man somit auch interpretieren, dass Wahnfried sozusagen das Ziel ist, das ausfindig gemacht/zerstört werden muss, um die irrtümlichen Annahmen (im Spiel also das Chaos, das er im Zeitenlauf bewirkt hat) zu beseitigen bzw. ihren frieden finden.